Süßes Trauben-Fladenbrot

ZZ Süßes Trauben-Fladenbrot


(Schiacciata con l’uva)

Für 1 Brot:

25 g frische Hefe
(oder 1 Päckchen Trockenhefe)
300 ml lauwarmes Wasser
500 g kleine süße blaue Trauben (evtl. seedless)
4 EL Olivenöl
+ etwas zum Einfetten
500 g Weizen- / Dinkelmehl
1 Prise Zucker für den Teig
4 EL Vanillezucker
1 Prise Salz

Die Hefe in eine kleine Schüssel bröckeln, das Wasser und den Zucker hinzufügen, umrühren und einige Minuten stehen lassen. In einer großen Schüssel oder auf der bemehlten Arbeitsfläche das Mehl mit dem Salz und der Hefeflüssigkeit etwa 5-10 Minuten verkneten. Entweder man verwendet hier die Hände oder die Knethaken der Küchenmaschine. Damit ein nichtklebender, glatter, fester Teig entsteht gegebenenfalls noch etwas Wasser oder Mehl zugeben. In die Schüssel legen, mit einem Tuch bedecken und an einem warmen Ort 90 Minuten gehen lassen.

Ein Backblech mit Olivenöl einpinseln. Jetzt den Teig vorsichtig in die gewünschte Form (oval oder eckig) ziehen. Der Teig sollte gleichmäßig flach und nicht allzu dick sein. Die Trauben abspülen und mit Küchenpapier etwas trockentupfen. Dann alle von den Stielen abzupfen und auf dem Teig verteilen. Mit Olivenöl beträufeln und mit Zucker abstreuen. Den Teig noch einmal ohne Bedeckung 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Den Backofen auf 200° C vorheizen. Dann das Traubenbrot 30-40 Minuten backen, sobald es knusprig und leicht gebräunt ist herausnehmen. In Stücke schneiden und warm oder abgekühlt genießen.

Dazu: geschlagene Sahne und Kaffee oder Tee.

PS:
Ein tolles Herbstbrot für Zwischendurch, eine rustikale Kaffeerunde oder fürs Frühstück. Knusprig und gleichzeitig getränkt mit dem wunderbaren Traubensaft. Ein echter Seelenwärmer im Herbst! 

Ich habe dieses Rezept nachgebacken, das Original findet sich in dem Buch „Die Toskana in meiner Küche“ von Tessa Kiros (2007) S. 283. Ich habe es genauso übernommen (außer, dass ich Vanillezucker zum Abstreuen verwendet habe) und es gelang sehr gut. Zum Gehenlassen des Teiges habe ich den Backofen auf 50 °C  erhitzt, den Teig in eine hohe feuerfeste Schüssel gegeben und dann mit Alufolie abgedeckt. Ab und zu mal nachsehen, sobald der Teig sich verdoppelt hat kann man ihn rausnehmen. Vielleicht noch einmal mit etwas Mehl verkneten, damit er wieder kompakt und glatt wird. Klebrig sollte er jedenfalls nicht sein. Dann den Ofen ausschalten und das Blech hineinschieben, um das Brot noch 30 Minuten gehen zu lassen. Als Trauben habe ich kleine und süße aus dem Garten genommen, allerdings stören mich die Kerne nicht so, wer sie nicht mag sollte vielleicht eine kernlose Sorte nehmen, alle zu entkernen ist recht viel Arbeit.


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artof66

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