Spinatpizza mit Schmand

Spinatpizza mit Crème fraiche

Für 4 Personen:

20 g frische Hefe
3 EL Rapsöl
500 g Mehl
(Weizen, Dinkel oder Roggen
+ etwas zum Ausrollen)
300 ml lauwarmes Wasser

250 g Lauch
250 g TK-Blattspinat
etwas Milch
150 g Gouda
(gerieben)
1-2 Knoblauchzehen
(gehackt)
100 g Schinkenspeck
(gewürfelt)
250 g Schmand 
(oder Crème fraîche)
schwarzer Pfeffer (
frisch gemahlen)
Muskatnuss
(gerieben)
2 TL Salz

Die Hefe in eine große Rührschüssel hineinbröckeln, 2 EL Öl und Salz hineingeben und mit dem Wasser verrühren bis die Hefe aufgelöst ist. Nun unter Rühren mit einem Teigschaber oder mit den Knethaken des Handrührers das Mehl nach und nach vollständig unterheben. Am Ende ungefähr 5-10 Minuten zu einem elastischen, glatten Teig verkneten. An einem warmen Ort (z. B. im vorgeheizten Backofen bei 50 °) den Teig zugedeckt 30 Minuten gehen lassen bis er sich verdoppelt hat.

Währenddessen in einer Pfanne das restliche Öl erhitzen und den Lauch sowie die Schinkenspeckwürfel darin bei mittlerer Hitze andünsten. Dann den Knoblauch dazugeben und kurz weiter dünsten bis er zu duften beginnt. Als letztes den Spinat hinzufügen und komplett auftauen lassen. Alles mit Salz und Pfeffer würzen. Vom Herd nehmen und zur Seite stellen. Nun in einer kleinen Schüssel den Schmand mit etwas Milch und dem geriebenen Käse verrühren. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Den Backofen auf 150 °C (Umluft) vorheizen. Sobald sich der Teig verdoppelt hat, mit etwas Mehl bestäuben und erneut zu einer glatten Kugel kneten. Nun 2 große Pizzen daraus ausrollen (oder 4 kleine). Nun die Spinat-Lauchmischung auf die Pizzen verteilen und mit dem Käse-Schmand bestreichen. Im Ofen 15-20 Minuten auf der mittleren Schiene backen bis der Teig knusprig und der Käse goldgelb geschmolzen ist. Herausnehmen, aufschneiden und genießen.

Dazu: Weißwein oder ein kühles Bier.

PS:
Ich gehe gern auf mittelalterliche Märkte und oft bestelle ich dort in der Backstube einen Fladen mit dem Namen „Pfaffenglück“, der in einem traditionellen Holzofen gebacken wird. Diese kleinen Pizzen sind so lecker, dass ich versucht habe sie nach zu backen. In der Hinsicht bin ich ein wenig nostalgisch, vielleicht kommt das noch von meiner Rollenspielzeit als ich gern ich in diese Welt und Epoche abgetaucht bin. Auch wenn es diese „gute alte Zeit“ vermutlich nie gegeben hat, so lecker sind doch viele dieser bodenständigen Gerichte.
 Man könnte auch Mascarpone nehmen und diesen mit Parmesan verrühren, in der Art einer Pizza bianca. Aber ich finde diese deutsche Variante auch sehr lecker!

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Scharfe Steckrübensuppe mit Wirsing

Scharfe Steckrübensuppe mit Wirsing

Für 4 Personen:

3 EL Rapsöl
1/2 Steckrübe (gewürfelt)
1/4 Wirsing
(fein gewürfelt)
1 Möhre
(halbiert, in Scheiben)
1 Zwiebel
(fein gehackt)
1 rote Chilischote
(entkernt, fein gehackt)
6 kleine Kartoffeln
(fein gewürfelt)
3 TL scharfes braunes Currypulver
1 l Gemüsebrühe
evtl. Salz

Das Öl in einem Topf erhitzen und bei mittlerer Temperatur erst das harte Gemüse wie Steckrübe, Zwiebel und Möhre anbraten. Dabei immer wieder umrühren. Nach etwa 5 Minuten den Kohl dazugeben. Weiter braten bis er in sich zusammenfällt. Nun auch die Kartoffeln und die Chili hineingeben und alles mit Currypulver bestäuben. Etwa 1 Minute unter Rühren anbraten bis das Curry zu duften beginnt. Alles mit der Gemüsebrühe ablöschen. Die Hitze reduzieren und die Suppe noch ca. 10 Minuten köcheln lassen. Mit dem Messer testen, ob die Steckrübe noch etwas Biss hat, aber schon weich sind. Zum Schluss eventuell noch mal mit Salz abschmecken. Sofort servieren.

Dazu: ButterbrotBaguette, Fladenbrot oder Naan-Brot.

PS:
Puh, diese Suppe heizt einem ganz schön ein! Von wegen langweilige Rüben, sie bekommen hier doch mal Dampf unterm Kessel! Die Steckrübe ist zwar ein Wintergemüse, aber immer noch günstig zu haben. Und ich finde es fühlt sich noch überhaupt nicht nach Frühling an, wenn einem morgens der Frost die Kälte um die Nase weht. Darum genießen wir Rüben und Kohl noch ein paar Tage (hoffentlich keine Wochen mehr), um uns danach umso mehr auf baldiges frisches Frühlingsgemüse zu freuen. Eigentlich klingt die Zutatenliste sehr simpel und so ist auch die Suppe: gute Hausmannsküche mit einem Hauch Exotik.
Wem hier das Fleisch fehlt kann natürlich auch Würste hineingeben, aber ich finde wieder einmal, dass in dieser Mahlzeit genug Aroma drinsteckt, um darauf verzichten zu können. Es lohnt sich also die ganze Palette der Currymischungen auszuprobieren. Ich habe inzwischen ein paar Sorten und bin sehr fasziniert davon, wie vielfältig sie eingesetzt werden können, um einfachen Gerichten das gewisse Etwas zu verleihen. Auch hier mal wieder ein kleiner Hinweis, sich mal in den Gefilden der Gewürzhändler (auf Wochenmärkten oder im Internet) umzugucken, da kommt das Gewürzregal im Supermarkt nicht mit. Zum einen bekommt man für weniger Geld eine größere Menge und darüberhinaus hat man eine enorme Auswahl.

Wem eine scharfe Chili genügt, der kann auch milderes Currypulver nehmen oder umgekehrt.
Oder weniger Currypulver und die Chili weglassen. Oder sie mit mildem Currypulver ohne Chili kochen geht auch.

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Blumenkohl-Linsensuppe mit Curry

ZZ Blumenkohl-Linsensuppe

Für 3-4 Personen:

2-3 EL Rapsöl
1/2 Blumenkohl
(in Röschen geteilt)
1 Lauchstange (in Ringen)
1 Schalotte
(fein gewürfelt)
1 große Möhre
(geviertel, in Scheiben)
100 g rote Linsen
1 TL Kurkuma
1 TL Garam Masala
1 TL gelbes Currypulver
1 l Gemüsebrühe
schwarzer Pfeffer
(frisch gemahlen)
Salz

In einem Topf bei mittlerer Temperatur das Öl erhitzen und zunächst die Schalotte, die Möhre und den Blumenkohl etwas andünsten. Dann die Lauchringe, Linsen und die Gewürze hineingeben und unter Rühren kurz mit andünsten bis die Gewürze zu duften beginnen, nicht länger, da sie nicht anbrennen dürfen. Alles mit der heißen Gemüsebrühe ablöschen, salzen und pfeffern. Die Temperatur reduzieren und in etwa 10-15 Minuten gar köcheln lassen bis das Gemüse und die Linsen gar sind, aber noch ein wenig Biss haben. Nochmal mit Pfeffer und Salz abschmecken. Sofort servieren.

Dazu: Baguette, Fladenbrot oder Naan-Brot.

PS:
Wie schön schnell und lecker so eine Linsensuppe doch sein kann! Und noch dazu gesund, wärmend und sättigend. Eigentlich ist es keine Absicht von mir vegane Gerichte zu kochen, zumal ich weder Vegetarier noch Veganer bin, doch ich freue mich jedes Mal, wenn es mir gelingt etwas ohne tierische Zutaten zu zubereiten. Wie vielleicht an anderer Stelle mal erwähnt koche ich selbst eher selten etwas mit Fleisch (dafür ist meistens Herr Zuckerzitrone zuständig), dann lieber mal etwas Fisch, doch ohne Milch, Sahne und Eier wäre es schon echt schwierig für uns. Solche Suppen mit Curry sind wunderbar und man kann sie immer wieder abwandeln oder mit anderen Zutaten ergänzen. Je nach Saison kann hier z .B. Wurzelgemüse wie Pastinaken oder auch Paprika, Blattspinat sowie Pilze hineingeben werden. Am Ende etwas frisch gehackte Petersilie oder Koriander drüberstreuen und fertig ist das Feierabendgericht! 

Wer es gern feurig mag, kann gerne eine klein geschnittene rote Chili mitkochen.

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Birnenmuffins mit weißer Schokolade und karamellisierten Haselnüssen

Birnenmuffins mit weißer Schokolade

Für 12 Stück:

1 großes Ei
180 g Mehl
180 g Joghurt
1 TL Backpulver
1 TL Vanillezucker
1 große Birne
(gewürfelt)
80 g Butter
80 g Zucker
(+ 2 EL zum Karamellisieren)
1 Handvoll Haselnusskerne
1 Löffelspitze Kardamom
(gemahlen)
1 Löffelspitze Zimt
(gemahlen)
100 g weiße Schokolade
1 Prise Salz

Den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen versehen. Danach die Hälfte der weißen Schokolade und die Haselnüsse grob hacken. In einer Rührschüssel das Mehl, gehackte Schokolade, 80 g Zucker, Backpulver, Salz und Vanillezucker verrühren. Daneben in einer weiteren kleinen Rührschüssel den Joghurt und das Ei verquirlen. In einem kleinen Topf ohne Fett die Nüsse bei kleiner Hitze kurz rösten bis sie zu duften beginnen und etwas Farbe annehmen. Dann die 2 EL Zucker hinzufügen und bei mittlerer Temperatur ohne Rühren in 2-3 Minuten karamellisieren lassen. Der Zucker wird erst flüssig und dann leicht braun. Vom Herd nehmen, für 2-3 Minuten abkühlen lassen und in die kleine Schüssel zum Joghurt geben.
Nun in demselben Topf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen und solange erhitzen bis sie bräunt, das geht innerhalb von 1-2 Minuten. Auch die Butter zum Joghurt geben und alles miteinander verrühren. Die feuchten Zutaten (Joghurt) und die gewürfelte Birne unter die trockenen Zutaten (Mehl) rühren, wenn alles vermengt ist nicht länger rühren, sonst wird der Teig zäh. Mit zwei Esslöffeln den Teig auf die Förmchen verteilen und im Ofen etwa 15-20 Minuten backen. Sie sind fertig wenn sie eine goldbraune Kruste bekommen haben und beim Einstechen mit einem Metallspieß kein Teig mehr hängen bleibt. Ruhig 5 Minuten vor Backende mal nachschauen.
Das Blech herausnehmen und die Muffins abkühlen lassen. Währenddessen einen kleinen Topf zu einem Drittel mit kochendem Wasser füllen, eine Metallschüssel draufsetzen und darin die restliche weiße Schokolade mit samt dem Kardamom und Zimt schmelzen. Sobald sie komplett geschmolzen ist, alles gut verrühren und die Muffins damit bestreichen. Vollständig abkühlen und die Schokolade fest werden lassen.

Dazu: Kekse, andere Muffins, Cupcakes, Torte, Kuchen, Tee oder Kaffee.

PS:
Irgendwie wollte ich mal wieder Mufffins backen und herauskommen sind diese herbstlich-winterlichen kleinen unwiderstehlichen Köstlichkeiten. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Joghurt den Teig schön saftig macht und die gebräunte Butter ist ein Tipp von Deb Perelman (von ihrem wunderbaren Blog „Smitten Kitchen„). Außerdem finde ich karamellisierte Mandeln, Nüsse und Früchte einfach fantastisch. Auf diese Weise kann man eben auch Mandeln oder andere Nüsse verwenden oder man gibt die Birnen oder z. B. auch Apfelstücke mit in den Karamell. Wer lieber dunkle Schokolade mag, kann diese auch ebenso gut für die Weiße tauschen. Soviel Zucker braucht man gar nicht nehmen, die Birne süßt immerhin auch. Keine Birne zur Hand oder außerhalb der Saison, kein Problem, etwa 400 g anderes Obst kann nach Belieben ebenso kleingewürfelt untergemischt werden.

Toll sieht es bestimmt auch aus, wenn man die Muffins mit vollständig abkühltem gehacktem Nuss-Karamell bestreut. Ich habe die Deko der gewürzten Schokolade vorbehalten, sie sieht so schön wie eine Schneehaube aus und so wird man von dem nussigen Geschmack beim Vernaschen überrascht. Hat man eine dicke Schokoschicht dauert es eine Weile bis sie fest wird, bei Eile lieber dünner auftragen.

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Musik im Februar ’16

Musik im Februar

KAURNA CRONIN

Pistol eyes (CD, 2015)
Glass fool (CD, 2014)

Ein Youtube-Video hat gereicht und dieser charismatische Musiker aus Australien hat mich einfach umgehauen. Er schreibt Songs, die sofort ins Ohr und ins Herz gehen. Eine samtweiche Stimme in Verbindung mit einem Mundharmonika-Spiel in der Art eines Bob Dylans – was will man mehr? Ihm wünsche ich viele viele Hörer, damit seine wunderbare Musik nicht länger unbekannt bleibt! Bei Youtube gibt es auch ein paar Kostproben seiner One-man-show, natürlich sind auch seine Auftritte mit Band nicht zu verachten!

GIN WIGMORE

Blood to bone (CD, 2015)
Gravel & wine (CD, 2013)
Holy smoke (CD, 2009)

Fast gleichzeitig kam mir diese Rocklady aus Neuseeland über den Weg. Sie heizt einem ordentlich mit temperamentvollem Old School-Soul-Rock ein und das mit einer Stimme, die man aus Tausenden wiedererkennen kann: rauh wie Reibeisen dabei so zerbrechlich und zeitweise herzergreifend unschuldig.

ANYA MARINA

Paper plane (CD, 2016)
Felony flats (CD, 2011)
Slow & steady seduction: phase II (CD, 2009)

Herrlich leichte, verführerische Songs gesungen von einer zarten Stimme aus den USA, die mit jedem Hören um so eindringlicher zu einem vordringen und einen wie das großartige „All the same to me“ oder „Whatever you like“ nicht mehr loslassen. Ganz nach dem Motto „weniger ist mehr“.

Mamas Lauch-Ananas-Salat

Mamas Lauch-Ananas-Salat.jpg

Für 4 Personen:

400 g Lauch
500 g Ananas
(+ aufgefangener Saft)
4 EL Mayonnaise
2 EL Joghurt
schwarzer Pfeffer
(frisch gemahlen)
etwas Zucker
Salz

Den Lauch von den dunkelgrünen Blättern befreien, die restliche Lauchstange abspülen und in feine Ringe schneiden. Die Ananas schälen, entkernen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden, wobei der Saft aufgefangen werden sollte. Ananas und Lauch in eine Salatschüssel geben. Nun für das Dressing die Mayonnaise mit dem Joghurt und dem Ananassaft verrühren. Dann mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken. Das Dressing über den Salat geben, unterheben und im Kühlschrank mindestens 30 Min. durchziehen lassen. Vorm Servieren noch einmal gut durchrühren, evtl. noch einmal abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.

Dazu: Pellkartoffeln, andere Salate, gegrilltes Gemüse, Fleisch, Fisch.

PS:
Dies ist ein superleichtes und schnelles Rezept für einen fruchtigen Wintersalat. Wer mal wieder zu einer Party etwas fürs Buffet besteuern möchte, das nicht viel Aufwand macht, ist mit diesem Salat fein raus! Woher dieses Rezept stammt konnte mir selbst meine Mutter nicht sagen, auf jeden Fall hat es sich über die Jahrzehnte bewährt! Gerade im Winter freut sich ja auch jeder über frisches Gemüse oder Früchte. Im Sommer ist solch ein Salat natürlich auch ein leckerer Begleiter zu einem Grillabend. Noch ein paar Tipps am Rande: Wer frische Ananas verwendet, kann je nach Süße vielleicht den Zucker sogar weglassen, wer auf gestückelte Dosenananas zurückgreift braucht keinen Zucker verwenden, da diese meist eh schön gesüßt sind (das ist dann auch die ratzifatzi-fertig-Version). Möchte man den Salat etwas schärfer zubereiten, kann man auch ein wenig vom dunkelgrünen Teil der Lauchstange mit kleinschneiden. Ich lasse das meist, weil ich es in diesem Falle milder ganz gerne mag. Die Mayonnaise mit Joghurt verfeinert gibt es übrigens schon fertig zu kaufen, doch man kann auch selbst entscheiden, wie viel man von beidem hinzufügen möchte. 

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Hackfleischpfanne mit saurer Sahne

Für 4 Personen:

2 EL Pflanzenöl
500 g Hackfleisch
1 Lauchstange
(in Ringen)
2 große Zwiebeln
(gewürfelt)
5 EL passierte Tomaten
250 ml Gemüsebrühe
1 TL Paprika edelsüß
(o. rosenscharf)
250 ml saure Sahne
1 EL Senf
1 TL Salz

In einer Pfanne oder einem mittelgroßen Topf das Öl erhitzen. Die Zwiebeln zunächst glasig andünsten. Dann bei höherer Hitze das Hackfleisch hinzugeben und rundherum schön anbraten bis es etwas gebräunt ist. Ab und zu umrühren und das Fleisch mit dem Pfannenwender zerkrümeln. Temperatur reduzieren und die Lauchringe, Tomaten, Gemüsebrühe, Senf und Salz hinzufügen. Mit Paprikapulver abschmecken. Bei schwacher Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen. Wenn möglich einen Deckel aufsetzen. Ab und zu umrühren.
Zum Servieren die saure Sahne entweder unterrühren, in Klecksen darauf verteilen oder getrennt reichen.

Dazu: Langkornreis, Kartoffeln, Kartoffelklöße oder Nudeln.

PS:
Puh, die dunklen Wintermonate sind wirklich nicht zum Fotografieren gemacht. Aber so sei es halt, wir kochen in der Regel abends und dann ist das Essen ratzifatzi alle, bevor es bei schönem Licht angemessen verewigt werden kann. Dabei sagt man doch so schön, es kommt auf die inneren Werte an und da ist dieser würzige Hacktopf eine super Sache! Sehr schnell gemacht und lecker dazu. Hineingeben kann man auch gewürfelte rote oder grüne Paprika, Möhren oder Pilze. Die saure Sahne ist nicht jedermanns Sache, als Alternative kann man übrigens auch Crème fraîche verwenden. Ich mag diesen Geschmack sehr gern und die Soße bekommt dann eine osteuropäische Nuance, wo saure Sahne häufig im Essen verwendet wird. Rosenscharfes Paprikapulver macht das Gericht einen Hauch schärfer, Paprika edelsüß ist dagegen die milde Variante.

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Sauerkraut

Für 4 Personen:

1 kg Sauerkraut (aus dem Glas)
2 TL Gemüsebrühe
6-10 Wacholderbeeren
2 große Lorbeerblätter
6 Nelken
2 Kartoffeln

Das Sauerkraut samt Saft in einen Topf geben und nach Belieben Wasser angießen, so dass es fast bedeckt ist. Die Gemüsebrühe und Gewürze hinzufügen. Die Kartoffeln schälen und hineinreiben. Alles ca. 10-15 Minuten bei mittlerer Temperatur und geschlossenem Deckel köcheln lassen. Eventuell am Ende noch einmal mit Brühe abschmecken.

Dazu: Kartoffeln, Semmel- oder Kartoffelklöße, Rauchenden, Kasseler-Kotelett, Eisbein,
Bockwurst, Bratwurst, Kabanossi.

PS:
Dieses Sauerkraut gab es bei uns früher immer zusammen mit Kartoffeln und geräuchertem Fleisch wie Rauchenden, Kasseler-Kotelett, gegrilltem Eisbein oder einfachem Brat-bzw. Bockwürstchen. Ich habe es eigentlich nie so gern gemocht, doch seit einigen Jahren ist es sogar zu meinem Lieblingsessen im Winter avanciert. Vielleicht weil es an die Kindheit erinnert und einfach wunderbar heimelig ist. Dazu ist es natürlich auch sehr gesund und enthält viel Vitamin C, das kann man jetzt natürlich sehr gut gebrauchen. Ich habe dieses Rezept erst einmal vegetarisch bzw. vegan gelassen, denn ich finde es schmeckt so auch sehr gut! Doch je nach Geschmack kann man auch Fleisch direkt am Anfang hinzugeben (vielleicht noch kleinschneiden) und dann mitköcheln lassen. In diesem Fall Fleischbrühe statt der Gemüsebrühe verwenden. Übrigens Kasseler braucht zum Beispiel insgesamt etwa 30 Minuten, wenn man es in Scheiben schneidet oder würfelt geht es schneller. Wer Bratwurst dazureichen möchte, sollte sie einfach seperat anbraten und nicht mitkochen! Ein toller Tipp von meiner Mutter an dieser Stelle, mal eine scharfe Kabanossi probieren. Und wie das mit vielen deftigen Gerichten ist, aufgewärmt schmecken sie noch mal so gut! Daher ruhig eine ordentliche Portion kochen, dann hat man am nächsten Tag weniger Arbeit;)

Zitronen-Ingwer-Tee

 

Für 1 Tasse:

1/2 Zitrone
1 kleines Stück Ingwer
evtl. etwas Honig

Die Zitronenhälfte in eine Tasse auspressen. Mit heißem Wasser auffüllen. Dann den Ingwer schälen und hineinreiben. Evtl. mit etwas Honig süßen.

PS:
Im Grunde ist dies eine Heiße Zitrone und für mich das Allheilmittel an kalten Tagen oder wenn eine Erkältung im Anmarsch ist! Sowas kann man ruhig öfters am Tag trinken, immer frisch zubereitet schmeckt der Tee am besten. Manchmal kann wirklich schon so wenig so gut tun und wunderbar einheizen!


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Süßscharfe Currynudeln mit Gemüse

Für 2 Personen:

250 g Rigatoni
1 Lauch
(in Ringen)
1 gelbe o. rote Paprika (fein gewürfelt)
1 große Möhre
(fein gewürfelt)
1 Knoblauchzehe
(fein gehackt)
süßes gelbes Currypulver
rotes Thaicurrypulver
1 Schuss Kokosmilch
Sesamöl, Chiliöl
Kurkuma, Honig
Salz

Die Rigatoni in ausreichend gesalzenem Wasser in etwa 10 Minuten al dente kochen. Dann abgießen. In der Zwischenzeit etwas Sesamöl in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen. Zunächst die Möhre und Paprika 2-3 Minuten andünsten. Lauch dazugeben und weiterdünsten bis der Lauch weich geworden ist. Den Knoblauch hinzugeben. Alles mit Curry und ein wenig Kurkuma bestäuben. Schließlich die abgetropften Nudeln hinzugeben. Kurz mitbraten. Einen Schuss Kokosmilch angießen. Zuletzt das Gericht süßscharf mit Salz, Honig und einigen Tropfen Chiliöl abschmecken.

PS:
Ein Express- und Notfallrezept für alle Fälle und dazu mal wieder ein Überbleibsel aus dem Sommer entstanden aus Resten. Doch zu dieser Jahreszeit vielleicht noch mehr ein willkommener Farbtupfer im grauen Herbst. Wir fanden es so lecker, dass ich dieses ungewöhnliche Rezept doch vorstellen möchte. Wahrscheinlich passen asisatische Nudeln an dieser Stelle besser, doch wie gesagt es war ein Zusammenspiel aus allem was im Küchen- und Kühlschrank auffindbar und in Kombination einen geschmacklichen Genuss versprach. Wer mehr Soße möchte kann auch mehr Kokosmilch zum Gemüse geben und es etwas einkochen lassen,dann zum Schluss die Nudeln dazugeben. Es ist sehr wandelbar, was auch immer an Gemüse da ist, kann verwendet werden, auch Weißkohl, Brokkoli, Spinat, Blumenkohl, Zucchini oder Pilze passen bestimmt sehr gut. Hier ist ein gutes Gespür beim Abschmecken gefragt, nicht zuviel Curry sonst wird es bitter. Das Currypulver sollte ein wenig im Öl mitdünsten, damit sich die Aromen schön entfalten können. (Ich habe diese Sorten beim Gewürzhändler gekauft, es ist viel aromatischer und sogar günstiger als was im regulären Supermarkt angeboten wird!). Das Chiliöl kann man leicht selbst herstellen. Einfach eine beliebige Menge Olivenöl in eine Flasche füllen und mit ein paar ganzen getrockneten Chilischoten einige Tage ziehen lassen. Fertig! Es lässt sich immer dann verwenden, wenn Schärfe gefragt ist. – Ihr mögt kein scharfes Essen? Einfach ein mildes Curry verwenden und kein Chiliöl nehmen, dafür ein wenig schwarzen Pfeffer.

Ein kleines i-Tüpfelchen wer mag: 1 EL Sesamsamen in einer Pfanne ohne Fett anrösten bis sie duften und kurz vorm Servieren drüberstreuen.

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